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Photonik-Markt: Stimmung hellt sich auf

Der Weltmarkt für Photonik hat auch in den Corona-Jahren 2020 und 2021 kräftig zugelegt. Ein aktueller Ausblick des Branchenverbandes SPECTARIS fällt entsprechend positiv aus.

In der Gesamtbetrachtung gibt der Weltmarkt für Photonik trotz der Pandemie ein erstaunlich positives Bild ab: So stieg der wichtige Solactive/ EPIC Core Photonics Index im Herbst 2021 auf ein Fünfjahreshoch. Als Treiber gelten die steigenden Umsätze im globalen Lasermarkt, der 2020 um acht Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar (Mrd. US-$) wuchs und Prognosen zufolge bis Ende 2021 um weitere 10,4 Prozent auf 18,2 Mrd. US-$ zulegen soll. Auch bleibt der globale Gesamtmarkt für Photonik auf Wachstumskurs. Ausgehend von 757 Mrd. US-$ Marktvolumen im Jahr 2019 erwarten Analysten, dass bereits 2025 mit einem Wert von 1,04 Billionen US-Dollar die magische Billionen-Dollar Grenze durchbrochen wird.

Viel Licht – weniger Schatten

Bei Betrachtung der einzelnen Marktsegmente ergibt sich für 2020 eine heterogene Lage. Starken Zuwächsen im Markt für Sensoren (+37,6 %), Lithografie (+ 19 %), bei Lasern für die Forschung & Entwicklung, Verteidigung und Kommunikation standen letztes Jahr rückläufige Umsätze in vielen anderen Anwendungen gegenüber. Betroffen waren Laser für die Medizin, Materialbearbeitung, Drucktechnik sowie der Markt für optische Speicher und Displays. Doch gerade bei den Laserbearbeitungssystemen dürfte sich die Situation wegen des erwarteten wirtschaftlichen Aufschwungs deutlich entspannen. Für 2021 sagt Optech Consulting ein 12-prozentiges Wachstum voraus, das den Markt fast an das Niveau des umsatzstarken Jahres 2018 heranführen wird. Treiber: Fertigungstechnik für Consumer Electronics und für die stark wachsenden Elektromobilitätsmarkt.

Auch in den drei regionalen Top-Märkten China, USA und EU überwiegt laut Umfragen der Optimismus. Dies gilt laut Umfrage des deutschen Branchenverbandes SPECTARIS auch für die Stimmungslage der heimischen Photonik-Industrie. Sie erwartet 2021 über 14 Prozent Umsatzzuwachs, getrieben von steigender Nachfrage (+15,9 %) aus den genannten Top-3-Märkten.

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